„Leave Your Ego At The Door“

verkleinert

Die Idee zu diesem Schild kam uns durch die sehr inspirierende Dokumentation “Warriors of the Mongkon 2”. In der Doku wird unter anderem das Verhalten und Verhältnis zu Trainingspartnern thematisiert

Mit vielen Trainingspartnern versteht man sich gut und es entwickeln sich Freundschaften, welche über das Training hinausreichen. Gerade die Erfahrungen gemeinsam die Freizeit zu verbringen und sich gemeinsam auf den Wettkampf vorzubereiten schweißt zusammen. Obwohl der Kampfsport in der Wettkampfform eine Einzelsportart ist, ist sie doch zugleich eine Teamsportart. Wir sind alle auf unsere Trainingspartner und den Trainerstab angewiesen.

Doch was hat es nun mit diesem „lass dein Ego hier an der Tür“ auf sich?

Fakt ist, dass wir doch alle Menschen kennen, welche uns sympathischer sind oder auch weniger. Beim Betreten der roten Matte darf dies keine Rolle mehr spielen. Wir sind alle Mitglieder desselben Vereins und wollen uns als faire Trainingspartner fördern und weiterentwickeln. Ob ich denjenigen leiden kann oder nicht sollte keine Rolle spielen. Mit wem wir nach dem Training einen Kaffee trinken gehen oder nicht ist uns überlassen. Im Bereich des Kampfsportes dürfen keine persönlichen „Konflikte“ ausgetragen werden…so leave your ego at the door.

Das Training sollte nicht einer Aufpolierung des Selbstbewusstseins dienen, wo ich mir eine Bestätigung holen möchte. Wer sich selbst und anderen beweisen möchte, sollte dies im Wettkampf tun.

Gerade im Sparring passiert es oft, dass Leute Sparring mit Wettkampf verwechseln. Wir sind für die eigene Gesundheit und die des Partners verantwortlich! Nichts ist ärgerlicher wie eine dumme und unnötige Trainingsverletzung! Daher unser Appell: Beim Betreten der Halle, sollte das Ego an der Türe abgelegt werden sodass die sportliche Weiterentwicklung im Vordergrund steht.

 

Beitrag von Achim Schöpf